Der Maulbeerbaum (gebundenes Buch)

ISBN/EAN: 9783825151829
Sprache: Deutsch
Umfang: 256 S.
Format (T/L/B): 2.5 x 21 x 14.5 cm
Lesealter: Lesealter: 9-99 J.
Einband: gebundenes Buch
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Die zehnjährige Immy und ihre Familie ziehen in ein kleines Dorf bei Cambridge in England. In einem idyllischen Cottage wollen sie alles, was in Australien bedrückend war, hinter sich lassen. Aber ein uralter, dunkler, riesiger Baum im Garten stört ihren Frieden. Die Dorfbewohner fürchten ihn und erzählen, er würde die Mädchen des Hauses in der Nacht vor ihrem elften Geburtstag rauben. Die Dorfbewohner fürchten ihn und erzählen, er würde die Mädchen des Hauses in der Nacht vor ihrem elften Geburtstag rauben. Das ist natürlich Humbug, meint Immy, bis ein merkwürdiges Lied in ihrem Kopf auftaucht und sie merkt, dass fast alle im Dorf sie und das Cottage meiden. Allison Rushby versteht es, ihre Leserinnen und Leser von Beginn an zu fesseln, und kreiert bis zur Lösung des geheimnisvollen Rätsels einen ungeheuren Spannungsbogen, der altersspezifische Themen wie Schulwechsel, Vorurteile, Liebe zu und Konflikte mit den Eltern ebenso umfasst wie große Themenkomplexe wie Empathie, Depression, Verantwortung und wahre Freundschaft.
Allison Rushby wuchs als Tochter eines Schriftstellers mit einer gesunden Mischung klassischer englischer Literatur als Lesefutter auf. Sie liebt Städte mit langen, gewundenen Geschichten, verwilderten Friedhöfen, viktorianischen Museen aus rotem Backstein, streunenden Füchsen und wucherndem Efeu. Sie schreibt am liebsten, wenn sie ihre Devon Rex Katze auf dem Schoß vor einer Tasse Tee sitzt.
Da war er, der Baum, und streckte ihr durch die Dunkelheit seine dürren Finger entgegen. >Wie bitte? Was ist los? Was hast du eigentlich für ein Problem?Worüber musst du dich denn ärgern? Du bist nur ein Baum! Was kannst du schon für Probleme haben?< Den Mond im Rücken, richtete sich der Baum zu voller Größe auf, wobei seine Äste vor lauter Wut zu beben schienen. Ohne groß nachzudenken, streckte Immy den Arm ganz weit aus und tat etwas, das sie sich bislang nicht getraut hatte - sie berührte den Baum. Sie griff nach dem erstbesten Zweig. Schwer und knorrig lag er in der Hand, und sofort schoss ein starkes Gefühl in ihren Körper. Es kam ihr vor, als würde sie in einen Spiegel sehen, nur waren es ihre eigenen Gefühle, die da zu ihr zurückgeworfen wurden. Der Baum. Er war genauso wütend wie sie selbst. Das konnte sie spüren.